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Um was geht es hier?

Ganz einfach: um eine Fahrradtour von Brühl nach Jestetten. Brühl liegt in Nordrhein-Westfalen, genau in der Mitte von Köln und Bonn. Und Jestetten? Kennt natürlich kein Mensch. Das ist meine alte Heimat und befindet sich an der Deutsch-Schweizer Grenze bei Schaffhausen. Das sind rund 500 Kilometer und dafür habe ich mir ein Zeitziel von fünf Tagen gesetzt.

500 Kilometer von Zuhause entfernt: Jestetten (Blick vom Friedhof aus).
Das Ziel: J-Town

Wann?

Dieses Jahr (2022), irgendwann nach meinem 50. Geburtstag, wegen 500-50-5 … toll, was? Also, wenn es mal nicht regnet und ich fit genug bin und fünf Tage Zeit habe. Vielleicht so Ende Mai/Anfang Juni Oktober.

Die Ausgangslage

Der Mensch

Nicht im Idealgewicht stehender 50Jähriger, dessen BMI „Übergewicht!“ ruft. Bevor ich Vater und Eigenheimbesitzer wurde, war ich mal ganz sportlich, hab mich von 5-Kilometerläufen über ein paar Halbmarathons zum Marathon gequält und den Kilimanjaro über die anstrengendste Route bestiegen. Seither haben chronischer Zeitmangel, immer wiederkehrende Knieprobleme und allgemeine Faulheit in Kombi mit diversen Pizzen und Schokotafeln dazu geführt, dass meine Hosen eher mal etwas spack sitzen.

„Das schaffst du schon.“

Die Hardware

In der Garage stehen drei Fahrräder: Ein etwas in die Jahre gekommenes 26“-Mountainbike von Cube mit 13 kg Eigengewicht, ein neues <10 Kilo Fitness-Bike von Rose und dann noch ein angerostetes Ich-fahr-mal-eben-Brötchen-kaufen-Fahrrad ohne Gangschaltung.

Was sagen sie anderen?

500 Kilometer. Ist das, egal ob an fünf oder zehn Tagen, für einen mäßig trainierten 50jährigen überhaupt zu schaffen? Das geht von „Respekt“ bis „Ja, fahr doch einfach.“, und zumindest meine beiden Referenzsportler*innen sind sich einig:
Ja, ist zu schaffen. Bisschen Vorbereitung, gutes Equipment.“ und „Das schaffst du schon.“ waren die Aussagen.

Na ja, super motivierende Worte hören sich anders an, aber immerhin scheint das Vorhaben nicht unmöglich zu sein, denn es gibt auch andere 50 bzw. fast 50 jährige Herren, die ein bisschen mit dem Rad unterwegs sind, wie z.B. die Herren Ullrich und Armstrong.

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